Archiv

Der Ursprung des Archivs liegt in den Erinnerungen und Vorträgen der Memelländer während ihrer ersten Treffen. Nach der Gründung der AdM als Organisation 1948 und der Erneuerung des Patenschaftsvertrags der Stadt Mannheim 1953 wurde der Archiv der AdM im Stadtarchiv Mannheim und im Stadtmuseum geführt. Zu den ersten Unterlagen gehören Dias, Fotos und Texte über die Heimat der Memelländer.

In mehreren Jahrzehnten wechselten die Standorte und die Archivare des Archivs: Hamburg (E. Janzen-Rock), Hildesheim (G. Grentz), Flensburg (H. Preuß), Mainz (G. Wolloweit), Cloppenburg (H. Berger), Monheim am Rhein (G. Pietsch), Oldenburg. Dem Archiv wurden private Sammlungen überlassen von: M. Szameitat, W. Buttkeireit, W. Kwauka, G. Willoweit, W. Hilpert, H. Berger u.a.

Am 5. Oktober 2011 wurde das Archiv der Öffentlichen Ievos Simonaitytės Kreisbibliothek als Dauerleihgabe überlassen. Aus Deutschland werden weitere Unterlagen geschickt. Am 24. April 2017 übergab die AdM drei Ketten in Silber des Schützenkönigs, wertvolle Regalien des Memeler Schützenvereins aus der Vorkriegszeit sowie ein Abendmahl Kelch aus der Kirche in Prökuls, wertvolles Relikt aus dem 19. Jh. Während des Kriegs nach Deutschland mitgenommen, wurden diese Regalien im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg aufbewahrt.

Mehr über das Archiv: AdM Archiv
Vorbereitung der Ausstellung: Viktorija Karalienė
Abteilung für Heimatkunde und Digitalisierung
Aus dem Litauischen von: Rasa Miuller
Web Gestaltung: Marius Apulskis
Quellen: AdM Archiv, Marchivum (Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung), "Memeler Dampfboot", "Das Ostpreußenblatt"